Unternehmen im Märkischen Kreis setzen auf CO2-Neutralität

Unternehmen im Märkischen Kreis setzen auf CO2-Neutralität

Ökoprofit-Betriebe zu Gast bei der Firma Wilh. Kämper in Lüdenscheid

Bild:
David Reinecke (Dritter von rechts) führte die Teilnehmer durch den Betrieb von Wilhelm Kämper.
Foto: GWS

Das Projekt „ÖKOPROFIT Märkischer Kreis“ wird finanziell gefördert vom Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen.

Beim vorletzten Ökoprofit-Workshop diskutierten die Teilnehmer über CO2-Bilanzierung und umweltfreundliche Beschaffung. Am 2. Oktober startet die neue Runde Ökoprofit, für die Interessierte ab sofort anmelden können.

Am ökologischen Fußabdruck führt kein Weg vorbei – darin sind sich die Teilnehmer des kreisweiten Ressourceneffizienz-Projektes Ökoprofit einig. Im Mittelpunkt des siebten und vorletzten Workshops stand die zentrale Frage: „Wie erreichen wir CO2-Neutralität?“. Schwerpunktthemen waren die CO2-Bilanzierung und CO2-Kompensation für Unternehmen, der „Carbon Footprint“ sowie die „umweltfreundliche Beschaffung“. Zu diesen Themen referierte Dr. Stefan Große-Allermann von der B.A.U.M. Consult GmbH aus Hamm. Gastgeber des Workshops war das traditionsreiche Familienunternehmen Wilhelm Kämper in Lüdenscheid.

Stefan Große-Allermann erläuterte Maßnahmenableitungen für die Bereiche Energie (Strom, Wärme, Kälte), Mobilität (Dienstreisen, Pendlerwege, Transport & Logistik) und die Bildung von Kennzahlen. Darüber hinaus betonte er die Bedeutung eines verbesserten Controllings und der Festlegung von Zielen, die in Emissions- und Nachhaltigkeitsberichten kommuniziert werden. Außerdem stellte der Experte unter anderem das Bilanzierungstool „ecocockpit“ vor. Dieses kostenlose Angebot der EffizienzAgentur NRW bietet eine vielfältige Möglichkeiten zur Treibhausgas-Bilanzierung und -reduzierung und umfasst den Bilanzierungsrechner, Schulungen, Vorträge sowie eine kostenfreie Erstberatung vor Ort für Unternehmen in Nordrhein-Westfalen. Für die CO2-Kompensation präsentierte Große-Allermann verschiedene Anbieter und Beispielprojekte.

Im Anschluss an den Vortrag hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, das Werk von Wilhelm Kämper zu besichtigen. Das in fünfter Generation geführte Unternehmen ist ein hochspezialisierter und hochtechnisierter Akteur in der Drahtumformtechnik und nutzt Ökoprofit, um sich auf die Einführung eines Umweltmanagementsystems vorzubereiten.

Aktuell läuft die fünfte Projektrunde von Ökoprofit. Interessierte können sich ab sofort für die sechste Runde anmelden, die am 2. Oktober 2024 startet. Ansprechpartner ist Marcel Krings von der GWS, Telefon 02352 9272-12, E-Mail: krings@gws-mk.de.

Die Teilnehmer der 5. Runde von „ÖKOPROFIT Märkischer Kreis“ sind:

  • Berufskolleg des Märkischen Kreises in Iserlohn
  • Diakonie Mark-Ruhr Pflege und Wohnen gem. GmbH – Altenheim Hermann von der Becke, Hemer
  • Diakonie Mark-Ruhr Pflege und Wohnen gem. GmbH – Diakoniezentrum Oestrich, Iserlohn
  • Diakonie Mark-Ruhr Teilhabe und Wohnen gem. GmbH, Iserlohn
  • Emil Turck GmbH & Cie. KG, Lüdenscheid
  • Fagus GreCon Greten GmbH & Co. KG, Lüdenscheid
  • Lahme GmbH & Co. KG, Kierspe
  • METOBA – Metalloberflächenbearbeitung GmbH, Lüdenscheid
  • Wilhelm Kämper GmbH & Co. KG, Lüdenscheid

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Schwingungsunterstützte Zerspanung
9:00 - 10:00

In Kooperation unseres Transformationsnetzwerks ATLAS und dem TuWas-Hub laden wir Sie herzlich zur Online-Veranstaltungsreihe „Tech4Industry“ ein:

Schwingungsunterstützte Zerspanung
13.06.2024 – 9-10 Uhr, Online

Informationen und Anmeldung unter:
Veranstaltungsreihe Tech4Industry | tuwas-hub.de

Der Transformationsprozess von Unternehmen hat nicht nur Herausforderungen, sondern eröffnet auch die Gelegenheit, neue Fertigungslösungen zu entwickeln und einzuführen. In diesem Kontext bietet sich die Möglichkeit, spanende Fertigungsprozesse durch intelligente Werkzeugsysteme zu flexibilisieren.

Die schwingungsunterstützte Bearbeitung ist ein innovativer Ansatz zur Steigerung der Leistungsfähigkeit von Zerspanungsprozessen. Der Spanbruch ist eine der wichtigen Stellschrauben in diesem Zusammenhang. Die Referenten des Startups VibroCut und der Fraunhofer IWU werden Einblicke in die Entwicklung und Anwendung von Werkzeughaltern geben, welche niederfrequente oder Ultraschallschwingungen erzeugen, mit dem Ziel die Qualität, Produktivität und Prozesssicherheit und damit die Wirtschaftlichkeit zu steigern.

PROGRAMM

09:00 Uhr – Begrüßung

09:05 Uhr – Flexibilisierung der Fertigung als Schlüssel der Zukunftsfähigkeit
Dr.-Ing. Markus Bergmann, Fraunhofer IWU

  • Herausforderungen für Zulieferbetriebe des Antriebsstrangs
  • „TuWAs“, der Transformations-Hub für umformtechnische Wertschöpfungsketten im Antriebsstrang

09:20 Uhr – Schwingungsunterstützte Zerspanung
Dr.-Ing. Oliver Georgi, VibroCut GmbH

  • Aktueller Stand schwingungsunterstützter Bearbeitung
  • Vorstellung der Werkzeugsysteme
  • Qualität, Produktivität und Prozesssicherheit

09:40 Uhr – Fragen und Austausch

10:00 Uhr – Ende der Veranstaltung

 

Weitere Informationen und Anmeldung unter:
Veranstaltungsreihe Tech4Industry | tuwas-hub.de

Die Veranstaltung ist ein Angebot von: 

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Projekttreffen „E-KoTra“
9:00 - 11:00

Gemeinsam mit dem ACS (Automotive Center Südwestfalen GmbH) haben wir das PNF-Projekt E-Komponententräger (E-KoTra) initiiert. Der E-Komponententräger ist eine neuartige Baugruppe im Vorderwagen von Elektrofahrzeugen zur Aufnahme des E-Motors sowie der Leistungselektronik. Eine Auslegung des Trägers ist auf unterschiedliche Weise denkbar, wie Blechschalen, Guss, Profile oder Rohre.

Aufgrund der Einbettung dieses Projekts in das öffentlich geförderte Forschungsvorhaben ATLAS (https://atlas-swf.de) ist die Teilnahme hier für Unternehmen kostenfrei und jederzeit möglich.

Beim letzten Projekttreffen waren über 40 Teilnehmer aus 30 Unternehmen beteiligt. Das ACS stellte dabei den aktuellen Stand der Technik der E-Komponententräger in verschiedenen Fahrzeugmodellen vor und erläutert die strukturell-mechanischen Zusammenhänge im Vorderwagen. Als Referenzbauteil für das Projekt wurde dabei der E-Komponententräger der MEB-Plattform von Volkswagen festgelegt.
Die Einzelkomponenten dieser Baugruppe wurden in ein CAD-Modell überführt und anschließend in ein Simulationsmodell implementiert.

Melden Sie sich gerne zum nächsten Projekttreffen an, bei dem der Aufbau des Simulationsmodells sowie die Analyse der mechanischen Lastfälle vorgestellt werden. Anschließend erfolgt eine gemeinsame Diskussion der Ergebnisse und die Ableitung der weiteren Arbeitsschritte mit dem übergeordneten Ziel der Entwicklung von Grobkonzepten sowie der Weiterentwicklung ausgewählter Designkonzepte in verschiedenen Material- und Fertigungskonzepten.

Gerne begrüßen wir Sie persönlich im ACS in Attendorn. Alternativ wird die Veranstaltung online via Teams übertragen.

Anmeldung: Bei Interesse und zur Anmeldung kann Technologiescoutin Dr.-Ing. Jasmin Graef unter der Telefonnummer 02532 9272-18 oder Mail graef@gws-mk.de kontaktiert werden.

Das Projekt „E-KoTra“ findet statt im Rahmen der Automotive Plattform Südwestfalen (ATLAS) und wird gefördert durch: 

 

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