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Eine starke indus­tri­elle Basis treibt die Wirt­schaft

Die Erfolgs­for­mel

Der Mär­ki­sche Kreis ist eine der erfolg­reichs­ten und bedeu­tends­ten Indus­trie­re­gio­nen in Deutsch­land. Die hier behei­ma­te­ten klein- und mit­tel­stän­di­schen Unter­neh­men haben nicht nur den natio­na­len Markt erobert, son­dern sind auch inter­na­tio­nal auf vie­len Kon­ti­nen­ten erfolg­reich.

Doch im Zeit­al­ter der Dienst­leis­tungs- und Wis­sens­ge­sell­schaft galt eine starke Rolle der Indus­trie nicht immer als erfolg­ver­spre­chend. In vie­len Län­dern und Regio­nen ist die indus­tri­elle Basis deut­lich geschrumpft. Die Stär­kung des Dienst­leis­tungs­sek­tors war und ist nach wie vor häu­fig ein zen­tra­ler Bau­stein wirt­schafts­po­li­ti­scher Stra­te­gien. Regio­nen, die auf Dienst­leis­tun­gen gesetzt haben, wur­den häu­fig als zukunfts­ori­en­tier­ter ange­se­hen. Doch spä­tes­tens seit der Finanz­krise 2008/2009 hat sich diese Ein­schät­zung wie­der rela­ti­viert. Inzwi­schen benei­den viele die hei­mi­sche Wirt­schaft um ihr star­kes indus­tri­el­les Rück­grat. 

Die im Fol­gen­den skiz­zier­ten Indi­ka­to­ren sind ein Beleg für die Erfolgs­story der „Indus­trie­re­gion im Grü­nen“, die die klas­si­schen Indus­trie­stand­orte schon längst abge­hängt hat. Außer­halb der Region wird der Mär­ki­sche Kreis jedoch nicht sel­ten immer noch unter dem Blick­win­kel alter Kli­schees gese­hen: schöne Erho­lungs­land­schaf­ten, Tou­ris­mus und Land­wirt­schaft.

Indus­trie und Dienst­leis­tung

Ein wei­te­rer Indi­ka­tor, der die Schlüs­sel­rolle der hei­mi­schen Indus­trie unter­streicht, ist die Brut­to­wert­schöp­fung. Etwa 48 Pro­zent trägt das Pro­du­zie­rende Gewerbe ohne Bau­ge­werbe dazu bei. Betrach­tet man diese Kenn­zah­len über einen län­ge­ren Zeit­raum, fin­den zwar Anteils­ver­schie­bun­gen statt, gleich­wohl kann von einem Bedeu­tungs­ver­lust der Indus­trie nicht die Rede sein. Die Indus­trie stirbt nicht aus, son­dern sie ver­än­dert sich. Als Antrei­ber und Impuls­ge­ber strahlt ihre Bedeu­tung auf die übri­gen Bran­chen aus. Denn das Ver­hält­nis von Indus­trie- und Dienst­leis­tungs­sek­tor ist kom­ple­men­tär. Das eine ersetzt nicht das andere, son­dern sie benö­ti­gen sich gegen­sei­tig.

Kom­plexe Sys­teme im Bereich der Bahn­in­fra­struk­tur von Voss­loh oder fluid­tech­ni­sche Kom­po­nen­ten von STAUFF in Wer­dohl, mecha­tro­ni­sche Lösun­gen von Kos­tal in Lüden­scheid oder inter­na­tio­nal aus­ge­zeich­nete Pre­mi­um­ar­ma­tu­ren von Dorn­bracht in Iser­lohn sind ein Ergeb­nis des Zusam­men­spiels von Indus­trie und Dienst­leis­tung, von For­schung, Ent­wick­lung, Pro­duk­tion, Design, Mar­ke­ting, Ver­trieb und Logis­tik. Aller­dings bil­det sich die­ser Pro­zess nicht in der amt­li­chen Sta­tis­tik ab.

Bran­chen­stärke

Metall­erzeu­gung und Metall­be­ar­bei­tung

Ein Blick auf die Indus­trie­struk­tur zeigt die his­to­risch gewach­sene starke Domi­nanz der Metall­erzeu­gung und Metall­be­ar­bei­tung. Auch im Jahr 2017 prä­gen z. B. die Her­stel­ler von Schmie­de­tei­len, Ble­chen, Draht­wa­ren, Schrau­ben, Ver­bin­dungs­ele­men­ten, Stanz­ar­ti­keln, Dreh- und Fräs­tei­len etc. das wirt­schaft­li­che Gesche­hen. Sie haben eines gemein­sam: in hohem Maße belie­fern sie die Auto­mo­tive-Indus­trie.

Als Quer­schnitts­bran­che und Tech­no­lo­gie­füh­rer gehört der Maschi­nen­bau mit 152 Betrie­ben und etwa 8.800 Beschäf­tig­ten eben­falls zu den prä­gen­den Wirt­schafts­zwei­gen. Eine genaue Betrach­tung der ein­zel­nen Geschäfts­be­rei­che zeigt Schwer­punkte in den Berei­chen Werk­zeug­ma­schi­nen für die Metall­be­ar­bei­tung, Maschi­nen für die Metall­erzeu­gung, Walz­werk­ma­schi­nen und Gieß­ma­schi­nen, Arma­tu­ren sowie Son­der­ma­schi­nen­bau und Auto­ma­ti­sie­rungs­tech­nik.

Elek­tro­tech­nik

Ergänzt wird das inno­va­tive Bran­chen­spek­trum durch die Elek­tro­tech­ni­sche Indus­trie. Spit­zen­pro­dukte aus dem Bereich der Archi­tek­tur­be­leuch­tung der Lüden­schei­der Licht­fa­brik ERCO, kom­plexe und desi­gnori­en­tierte Lösun­gen aus der Elek­tro­in­stal­la­ti­ons­tech­nik von Unter­neh­men wie Busch-Jae­ger oder Jung aus Schalks­mühle sind in der gan­zen Welt im Ein­satz. Gemein­sam mit Unter­neh­men aus der Sani­tär­bran­che und der Sicher­heits­tech­nik bil­den sie ein ein­zig­ar­ti­ges Kom­pe­tenz­feld im Bereich der intel­li­gen­ten Gebäu­de­tech­nik.

Kunst­stoff­ver­ar­bei­tung

Ein wei­te­res star­kes Stand­bein der Region ist die Kunst­stoff­ver­ar­bei­tung. Die Viel­falt und Inno­va­ti­ons­kraft der Bran­che ist beein­dru­ckend. So wer­den die hei­mi­schen Pro­dukte aus Kunst­stoff für den Auto­mo­bil­sek­tor ebenso gefer­tigt, wie etwa für die Medi­zin, die Gebäu­de­tech­nik, die Tele­kom­mu­ni­ka­tion oder den Bereich der Wei­ßen Ware.

inha­ber­ge­führt und stark
Unab­hän­gig von der hier skiz­zier­ten Indus­trie­struk­tur ist vor allem ein Phä­no­men kenn­zeich­nend. Es sind ins­be­son­dere inha­ber­ge­führte Betriebe, in denen die Fami­li­en­an­ge­hö­ri­gen nicht nur die Mehr­heit der Anteile hal­ten, son­dern auch die Geschäfte lei­ten. Hinzu kommt, dass es sich vor allem um klei­nere Fir­men han­delt. Von den etwa 1.800 Unter­neh­men im Ver­ar­bei­ten­den Gewerbe haben fast 1.500 weni­ger als 50 Beschäf­tigte; ledig­lich 15 Betriebe beschäf­ti­gen mehr als 500 Mit­ar­bei­ter. Viele von ihnen haben sich her­aus­ra­gende Stel­lun­gen in ihren Märk­ten erar­bei­tet und tra­gen mit ihren Best­leis­tun­gen zur Stärke des Indus­trie­stand­orts bei. So gibt es im Mär­ki­schen Kreis 39 Unter­neh­men, die gemes­sen an ihren inter­na­tio­nal abge­setz­ten Pro­duk­ten oder Dienst­leis­tun­gen, an der Umsatz­höhe oder auch der tech­no­lo­gi­schen Domi­nanz als Welt­markt­füh­rer bezeich­net wer­den kön­nen.
For­schung, Ent­wick­lung, Tech­no­lo­gie­trans­fer
Die starke Stel­lung in den tech­no­lo­gie­in­ten­si­ven Indus­trie­zwei­gen geht mit einer leis­tungs­fä­hi­gen For­schungs- und Tech­no­lo­gie­trans­fe­rin­fra­struk­tur ein­her.

Mit mehr als 14.000 Stu­die­ren­den in 55 Stu­di­en­gän­gen im Bache­lor- und Mas­ter­be­reich und acht Fach­be­rei­chen ist die Fach­hoch­schule Süd­west­fa­len eine der grö­ße­ren ihrer Art in Nord­rhein-West­fa­len. An den fünf Stand­or­ten Hagen, Iser­lohn, Meschede, Soest und Lüden­scheid wer­den qua­li­fi­zierte Fach- und Füh­rungs­kräfte vor allem in den Berei­chen Inge­nieur­wis­sen­schaf­ten, Natur­wis­sen­schaf­ten, Infor­ma­ti­ons­tech­nik und Betriebs­wirt­schaft für den hei­mi­schen Arbeits­markt aus­ge­bil­det.

Für die Wett­be­werbs­fä­hig­keit der Unter­neh­men ist der Trans­fer tech­no­lo­gi­schen Wis­sens in markt­fä­hige Pro­dukte rele­vant. Im Kern geht es darum, Ergeb­nisse aus For­schung und Ent­wick­lung zügig in wett­be­werbs­fä­hige Güter und Dienst­leis­tun­gen umzu­set­zen. Tat­kräf­tige Unter­stüt­zung erhal­ten die Unter­neh­men durch das Kunst­stoff-Insti­tut in Lüden­scheid. Gegrün­det 1988 und getra­gen durch einen Ver­ein als Haupt­ge­sell­schaf­ter mit über 300 Mit­glie­dern bie­tet das Insti­tut mit her­vor­ra­gen­der Labor­aus­stat­tung indus­trie­ori­en­tierte For­schungs­pro­jekte auf dem umfas­sen­den Gebiet der Kunst­stoff­tech­nik, Prüf- und Ana­ly­se­dienst­leis­tun­gen sowie ein pra­xis­ori­en­tier­tes Aus- und Wei­ter­bil­dungs­pro­gramm.

Als Part­ner für Unter­neh­men der Kalt­mas­siv- und Blech­um­for­mung unter­stützt das eben­falls in Lüden­scheid ansäs­sige Insti­tut für Umform­tech­nik die Bran­che bei Werk­stoff­un­ter­su­chun­gen, Bau­teil­prü­fun­gen und Scha­dens­ana­ly­sen. For­schungs­pro­jekte im eige­nen Tech­ni­kum sowie Qua­li­fi­zie­rungs­maß­nah­men im Aus­bil­dungs­zen­trum run­den das Dienst­leis­tungs­an­ge­bot ab.

Ursprüng­lich als An-Insti­tut der dama­li­gen Mär­ki­schen Fach­hoch­schule im Jahr 1989 gegrün­det, bie­tet die Lüden­schei­der DIAL GmbH welt­weit ein brei­tes Pro­dukt- und Dienst­leis­tungs­spek­trum für Gebäu­de­tech­nik und Licht an. Das Ange­bot umfasst Soft­ware­lö­sun­gen für Licht­pla­ner, ein umfang­rei­ches Semi­nar­an­ge­bot zu den The­men­be­rei­chen Licht­pla­nung, Ener­gie­ef­fi­zi­enz, Archi­tek­tur und Gebäude-Sys­tem-Design. Abge­run­det wird das Leis­tungs­an­ge­bot durch Licht­mes­sun­gen sowie Prü­fun­gen und Tests in akkre­di­tier­ten Labo­ren.

Beglei­tet wird der tech­no­lo­gi­sche Struk­tur­wan­del im Mär­ki­schen durch wei­tere Insti­tute und Dienst­leis­tungs­un­ter­neh­men. Dazu gehö­ren das Werk­zeug­bau-Insti­tut Süd­west­fa­len in Hal­ver und die bei­den Iser­loh­ner Insti­tute für Instand­hal­tung und Kor­ro­si­ons­schutz­tech­nik sowie für Ent­sor­gung und Umwelt­tech­nik.

Mit Blick auf den demo­gra­fi­schen Wan­del hat sich bereits im Jahr 1993 die GGT Deut­sche Gesell­schaft für Geron­to­tech­nik® mbH in Iser­lohn gegrün­det. Die GGT ist der gemein­nüt­zige Kom­pe­tenz­trä­ger für Indus­trie, Han­del und Hand­werk im Wachs­tums­markt 50plus. Mit einem attrak­ti­ven Ange­bot zur erfolg­rei­chen Erschlie­ßung die­ses Markt­seg­men­tes ver­folgt sie dabei den Ansatz von „Lebens­qua­li­tät in allen Lebens­pha­sen“ durch genera­tio­nen­ge­rechte Pro­dukte und Dienst­leis­tun­gen. Das Leis­tungs­spek­trum reicht von der Markt­for­schung über die Pro­dukt­ent­wick­lung sowie Wei­ter­bil­dung bis zur Ver­triebs­un­ter­stüt­zung und Öffent­lich­keits­ar­beit für alle Märkte im demo­gra­fi­schen Wan­del. Die GGT arbei­tet pra­xis­nah und markt­ori­en­tiert an der Schnitt­stelle zwi­schen allen Wirt­schafts­be­tei­lig­ten und den Kon­su­men­ten und bringt als Impuls­ge­ber unter­schied­lichste Akteure und Bran­chen zusam­men.

Nicht zuletzt enga­giert sich die Gesell­schaft zur Wirt­schafts- und Struk­tur­för­de­rung im Mär­ki­schen Kreis (GWS) im Bereich der Tech­no­lo­gie- und Inno­va­ti­ons­för­de­rung. Um Unter­neh­men einen schnel­le­ren und direk­ten Zugang zu den rich­ti­gen Ansprech­part­nern aus For­schung und Hoch­schul­land­schaft zu ermög­li­chen, hat die GWS gemein­sam mit den Indus­trie- und Han­dels­kam­mern Arns­berg und Hagen, den Wirt­schafts­för­de­rungs­ein­rich­tun­gen der Kreise HSK und Soest, der FH Süd­west­fa­len und der Hoch­schule Hamm-Lipp­stadt den „Trans­fer­ver­bund Süd­west­fa­len“ gegrün­det. Tech­no­lo­gies­couts ver­mit­teln Kon­takte zwi­schen Wirt­schaft und Wis­sen­schaft, mode­rie­ren Tech­no­lo­gie­pro­jekte und leis­ten damit einen erfolg­rei­chen Bei­trag zur Ver­bes­se­rung der Wett­be­werbs­fä­hig­keit der hei­mi­schen Wirt­schaft. Allein seit 2010 wur­den über 110 Tech­no­lo­gie­pro­jekte mit Unter­neh­men umge­setzt.

Die hier skiz­zier­ten Ein­rich­tun­gen sind ein Beleg dafür, dass der Struk­tur­wan­del im Mär­ki­schen Kreis durch gezielte Ange­bote der Tech­no­lo­gie- und Inno­va­ti­ons­för­de­rung beglei­tet wird. Die Zusam­men­ar­beit zwi­schen Wis­sen­schaft und Wirt­schaft ist ein erfolg­ver­spre­chen­der Ansatz, um Inno­va­ti­ons­po­ten­ziale zu ent­fal­ten.

Infra­struk­tur
Eine viel­sei­tige Wirt­schaft braucht eine viel­sei­tige Infra­struk­tur. Im Mär­ki­schen Kreis ist bei­des vor­han­den. Die Region pro­fi­tiert von der beson­de­ren Lage­gunst inner­halb Süd­west­fa­lens und zu den Zen­tren an Rhein und Ruhr. Zwei Auto­bah­nen ver­bin­den die Region mit den gro­ßen Bal­lungs­räu­men in Nord­rhein-West­fa­len und dar­über hin­aus.

Mit den Flug­hä­fen Dort­mund (30 km), Köln/Bonn (70 km), Düs­sel­dorf (80 km) und Paderb orn/Lippstadt (90 km) sowie den Anbin­dun­gen an den Schie­nen­fern­ver­kehr via Hagen, Dort­mund oder Sie­gen ste­hen wei­tere Anknüp­fungs­punkte an das über­re­gio­nale Ver­kehrs­netz zur Ver­fü­gung.

Eine weit ent­wi­ckelte und ste­tig wach­sende Infra­struk­tur weist der Mär­ki­sche Kreis auch in den Berei­chen Bil­dung und For­schung auf. Seit lan­gem wer­den hier nicht nur Waren, son­dern wird auch Wis­sen auf beson­ders kur­zen Wegen trans­por­tiert. Viel­fach arbei­ten Unter­neh­men inten­siv mit den Hoch­schu­len der Region zusam­men.

Kom­pe­tente Unter­stüt­zung bei der Kon­takt­ver­mitt­lung erhal­ten Unter­neh­men der Region über den Trans­fer­ver­bund Süd­west­fa­len, der aktiv Koope­ra­tio­nen zwi­schen Wis­sen­schaft und Wirt­schaft för­dert. Zudem sind die ansäs­si­gen Fir­men als Arbeit­ge­ber für die zahl­rei­chen Absol­ven­ten der umlie­gen­den Hoch­schu­len sehr gefragt.

Fach­kräfte

Die Ver­sor­gung der hei­mi­schen Wirt­schaft mit qua­li­fi­zier­ten Fach­kräf­ten und jun­gen Nach­wuchs­kräf­ten ist längst zu einem Thema der hei­mi­schen Wirt­schafts­för­de­rung gewor­den. Mit dem bewil­lig­ten För­der­pro­jekt „Zukunft.Pflege – Fach­kräfte sichern im Gesund­heits­we­sen“ hat die GWS gemein­sam mit der agen­tur mark eine wich­tige bran­chen­be­zo­gene Initia­tive gestar­tet.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen: www.agenturmark.de

Ein wei­te­res Vor­ha­ben, wel­ches sich im Rah­men der Lan­des­in­itia­tive Fach­kräf­te­si­che­rung noch in der Antrags­phase befin­det, greift die Situa­tion in der Metall- und Kunst­stoff­bran­che auf und soll in 2013 gemein­sam mit der SIHK, den Arbeit­ge­ber­ver­bän­den, der agen­tur mark und dem Kunst­stoff­in­sti­tut in Lüden­scheid gestar­tet wer­den.

Aus­bil­dungs- und Stu­di­en­börse „Kar­riere im MK“

Ergänzt wer­den die Akti­vi­tä­ten der GWS im Bereich Fach­kräfte durch die gemein­same Orga­ni­sa­tion der Aus­bil­dungs- und Stu­di­en­börse „Kar­riere im MK“. Die Börse wird in inter­kom­mu­na­ler Koope­ra­tion der Städte Iser­lohn, Hemer, Men­den und Balve sowie der GWS vor­be­rei­tet und durch­ge­führt. 

Wei­tere Infor­ma­tio­nen: www.karriere-im-mk.de

STANDORT

ZAHLEN. DATEN. FAKTEN.

Men­schen sind im Mär­ki­schen Kreis sozi­al­ver­si­che­rungs­pflich­tig beschäf­tigt.

%

der Men­schen arbei­ten in einem der zahl­rei­chen Unter­neh­men des ver­ar­bei­ten­den Gewer­bes.

%

der Arbeit­neh­mer im Mär­ki­schen Kreis sind in der Her­stel­lung von Metall­erzeug­nis­sen beschäf­tigt.

Betriebe behei­ma­tet der Wirt­schafts­stand­ort Mär­ki­scher Kreis ins­ge­samt.

und mehr Betriebe im Mär­ki­schen Kreis gehö­ren dem ver­ar­bei­ten­den Gewerbe an.

Men­schen leben in den ins­ge­samt 15 Städ­ten und Gemein­den im Mär­ki­schen Kreis.

und mehr Hand­werks­be­triebe sind im Mär­ki­schen Kreis ange­sie­delt.

Men­schen sind in einem der Hand­werks­be­triebe des Mär­ki­schen Krei­ses beschäf­tigt.

Städte und Kom­mu­nen bie­ten attrak­tive Stand­orte für Unter­neh­men im Mär­ki­schen Kreis.

VORBILDER

BEST PRACTICE AUS DEM MÄRKISCHEN KREIS

ERFOLGSSTORIES

Der Mär­ki­sche Kreis ist eine der erfolg­reichs­ten und bedeu­tends­ten Indus­trie­re­gio­nen in Deutsch­land. Die hier behei­ma­te­ten klein- und mit­tel­stän­di­schen Unter­neh­men haben nicht nur den natio­na­len Markt erobert, son­dern sind auch inter­na­tio­nal auf vie­len Kon­ti­nen­ten erfolg­reich.

Balve Opti­mum

Von Pfer­den auf Bau­ern­hö­fen und selbst­ge­bau­ten Hin­der­nis­sen zur Top-Adresse im inter­na­tio­na­len Pfer­de­sport.

 

Die Erfolgs­ge­schichte

Das Balve Opti­mum am Schloss Wock­lum zählt zu den tra­di­ti­ons­reichs­ten Reit­sport­ver­an­stal­tun­gen Euro­pas. Ein­mal im Jahr trifft sich die Welt des Pfer­de­sports im Sauer­land- und dies ist dem Land NRW einen Preis wert: Balve ist “Ger­many at its best” – eine Aus­zeich­nung für die bes­ten Ideen in Nord­rhein West­fa­len.

Am 20. Juni 1948, dem Tag der deut­schen Wäh­rungs­re­form, ver­an­stal­tete Die­ter Graf von Lands­berg-Velen in Balve das erste Reit­tur­nier. Der Reit­sport war zurück im Sauer­land und nichts sollte die­sen Event mehr auf­hal­ten. Im Gegen­teil. Das Wock­lu­mer Reit­tur­nier wurde grö­ßer und grö­ßer. Das vier­tä­gige Sport­event erfreut sich dank der ein­zig­ar­ti­gen Sym­biose aus Tra­di­tion und Welt­klasse-Sport nun bereits seit mehr als 70 Jah­ren natio­na­ler und inter­na­tio­na­ler Beliebt­heit.

Heute ist das Balve Opti­mum fes­ter Aus­tra­gungs­ort der Deut­schen Meis­ter­schaf­ten im Dres­sur- und Spring­rei­ten bis 2025. Mit ande­ren Wor­ten wer­den wird auch zukünf­tig, neben dem inter­na­tio­na­len Top-Sport, natio­na­ler Spit­zen­sport im Dres­sur- und Spring­rei­ten im Mär­ki­schen Kreis gebo­ten. Damit ist das Opti­mum – so ganz neben­bei – die größte und renom­mier­teste Sport­ver­an­stal­tung der Region Süd­west­fa­len.

http://www.balve-optimum.de/

Das Eis­werk aus Hemer

Feine Eis­spe­zia­li­tä­ten aus Natur­pro­duk­ten
 

 

Die Erfolgs­ge­schichte

Eis­creme ist nicht alles im Leben, aber ein Anfang. Nach fast elf Jah­ren Selb­stän­dig­keit kann Nina Len­ning­haus heute mit Gewiss­heit behaup­ten, dass Eis­creme für sie sozu­sa­gen DER Neu­start war.

Getrie­ben durch Heim­weh und eine wach­sende Unlust, tag­täg­lich im Hosen­an­zug im Büro eines Groß­kon­zerns in Ham­burg zu sit­zen, heißt im Jahr 2019 die Erfolgs­story “EISWERK“. Ein eige­nes Unter­neh­men mit drei Filia­len sowie diver­sen Gas­tro­no­mie- und Ein­zel­han­dels­kun­den mit Sitz in Hemer.

Begon­nen hat alles in der „Neuen Mitte Hen­nen“. Dort wurde mit EISWERK eine Marke geschaf­fen, die in der Zwi­schen­zeit weit über die Region hin­aus für „feine Eis­spe­zia­li­tä­ten aus Natur­pro­duk­ten“ bekannt ist. 2010 folgte der Umzug des Eis­la­bors und der Eis­pro­duk­tion nach Hemer. Hier wer­den täg­lich meh­rere hun­dert Liter Eis in Hand her­ge­stellt und in die Filia­len nach Hemer und Dort­mund gefah­ren. Zudem belie­fert das EIS­WERK-Team regel­mä­ßig über­re­gio­nal Gas­tro­no­mie- und Ein­zel­han­dels­kun­den u.a. mit den Eis­klas­si­kern „But­ter­keks“ und „Milch­reis-Zimt“.

Die erste Filiale gibt es heute nicht mehr, dafür drei Neue. Auch nach fast 12 Jah­ren hat Unter­neh­me­rin Nina Len­ning­haus ihre dama­lige Ent­schei­dung nicht bereut. Warum, dass ver­deut­licht die fol­gende kleine Geschichte: Ein etwa 3-jäh­ri­ges Mäd­chen steht mit ihrer Mut­ter vor der EIS­WERK-Vitrine. Eine Kugel Scho­ko­eis im Hörn­chen in der Hand, den Mund von Scho­ko­lade ver­schmiert lis­pelt es sei­ner Mut­ter ent­ge­gen: „Das ist das leckerste Eis der Welt!“

www.eiswerk.eu

Wood­land Lüden­scheid

Sie­ben Freunde und das Gin-Aben­teuer. Von Lüden­scheid nach Sin­ga­pur – ein Sauer­län­der Pre­mium-Pro­dukt geht um die Welt.

 

Die Erfolgs­ge­schichte

Noch vor drei Jah­ren war der Wood­land Sauer­land Dry Gin nicht mehr als eine Bier­laune von eini­gen Freun­den. Heute zählt der Gin bei Ken­nern und Bar­ten­dern rund um den Glo­bus zu den belieb­ten Mar­ken. Das Pre­mium-Pro­dukt räumt welt­weit eine begehrte Spi­ri­tuo­sen­aus­zeich­nung nach der nächs­ten ab und ist aus den ange­sag­tes­ten Bars nicht mehr weg­zu­den­ken. Eine irre Erfolgs­ge­schichte, die selbst die Wood­land-Macher über­rascht. Der Gin ist gerade mal andert­halb Jahre auf dem Markt und die „SAUERLAND DISTILLERS“ machen Extra­schich­ten in der Pro­duk­tion.

Allein in Deutsch­land gibt es mitt­ler­weile über 400 Gins. Wie schafft man es, in einem satt wir­ken­den Markt, einen sol­chen Erfolg ein­zu­fah­ren? Fragt man die Initia­to­ren hin­ter Wood­land lau­tet die über­ra­schende Ant­wort: „Begeis­te­rung für die Region! Wir waren es ein­fach leid, dass beim Stich­wort Sauer­land jeder nur an grüne Wäl­der und wan­dernde Tou­ris­ten denkt. Mit die­sem über­hol­ten Image woll­ten wir uns nicht län­ger abfin­den, denn die Gegend hat wirk­lich mehr zu bie­ten. Also waren sich die erklär­ten Gin­lieb­ha­ber schnell einig: Wir ent­wi­ckeln einen Pre­mi­um­gin als Mar­ken­bot­schaf­ter für das Sauer­land. Mit einem boden­stän­di­gen, aber hoch­qua­li­ta­ti­ven Pro­dukt woll­ten wir unser Ver­ständ­nis der Region in die Köpfe und den Geschmack des Mit­tel­ge­bir­ges auf die Zun­gen brin­gen.

Der erste soge­nannte Batch wurde im Juli 2017 pro­du­ziert. Nach fünf Wochen war der Wood­land Gin aus­ver­kauft. Inzwi­schen wur­den 30.000 Fla­schen in die ganze Welt gelie­fert. Wood­land ist in den wich­tigs­ten Super­märk­ten gelis­tet und zieht wei­ter seine ihre Erfolgs­spur von Lüden­scheid über Ber­lin bis nach Sin­ga­pur. Der Wood­land Sauer­land Dry Gin ist der ver­mut­lich höchst deko­rierte Gin im Jahr 2018. Ein­mal Pla­tin, sechs­mal Gold und sechs­mal Sil­ber bei den welt­weit wich­tigs­ten Spi­rit Awards spre­chen eine ein­deu­tige Spra­che. Ziel für die nächste Zeit: 100.000 ver­kaufte Fla­schen pro Jahr.

www.woodland-gin.com

Kunst­stoff-Insti­tut Lüden­scheid

30 Jahre Erfolgs­ge­schichte
 

Die Erfolgs­ge­schichte

Kunst­stoffe sind viel­sei­tig, wir auch! Über 30 Jahre Erfolgs­ge­schichte zum Nut­zen der Unter­neh­men und Men­schen aus der Region. Als pri­vat­wirt­schaft­li­cher Dienst­leis­ter wurde das Insti­tut 1988 als “ver­län­gerte Werk­bank” von Unter­neh­men aus der Region gegrün­det und ist damit einer der erfah­rens­ten Anbie­ter auf die­sem Sek­tor in ganz Europa. Mit punkt­ge­nauen und zukunfts­wei­sen­den Lösun­gen für die Pra­xis unter­stützt das Kunst­stoff-Insti­tut seine Auf­trag­ge­ber bei der Aus­wahl, der Ent­wick­lung sowie der Opti­mie­rung und Umset­zung von Pro­duk­ten, Werk­zeu­gen und Pro­zess­ab­läu­fen im gesam­ten Bereich der Kunst­stoff­tech­nik. Neben Fir­men­ge­mein­schafts- und Ent­wick­lungs­pro­jek­ten steht den Fir­men eine Viel­zahl von Dienst­leis­tungs­an­ge­bo­ten zur Lösung von fir­men­spe­zi­fi­schen Auf­ga­ben­stel­lun­gen zur Ver­fü­gung. Durch die zahl­rei­chen Wei­ter­bil­dungs- und Schu­lungs­maß­nah­men wird das pra­xis­nahe Wis­sen an die Fir­men wei­ter­ge­ge­ben. Wei­ter­hin befasst sich der Bereich Aus-und Wei­ter­bil­dung schwer­punkt­mä­ßig mit der Nach­wuchs­ge­win­nung von Fach­kräf­ten. Hierzu zählt neben den kunst­stoff­tech­ni­schen Bache­lor- und Mas­ter­stu­di­en­gän­gen auch der Auf­bau und Betrieb des Poly­mer Trai­ning Cen­tres (PTC).

Die the­ma­ti­schen Schwer­punkte der Arbeit lie­gen seit Grün­dung in den Berei­chen Kunst­stoff- und Ober­flä­chen­tech­nik mit bil­den & bera­ten, for­schen & ent­wi­ckeln, prü­fen & ana­ly­sie­ren. Mit der­zei­tig 110 Mit­ar­bei­tern wird in den Tech­no­lo­gie­be­rei­chen Anwendungstechnik/Prozessintegration, Werkstofftechnik/Neue Mate­ria­lien, Aus- und Wei­ter­bil­dung, Produkte/Lizenzen, Prüf- und Ana­ly­se­tech­nik, Ober­flä­chen­tech­nik Form­teile, Werk­zeug- und Beschich­tungs­tech­nik, Stra­te­gi­sche Markt­ent­wick­lung ein Umsatz von rund 11 Mio. Euro erwirt­schaf­tet. Das Tech­ni­kum ver­fügt über 12 hoch­mo­derne Spritz­gieß­ma­schi­nen (davon 8 mit Ein­lege- und Ent­nah­me­au­to­ma­ti­sa­tion) sowie ein Kom­pe­tenz­zen­trum für Duro­plast­ver­ar­bei­tung.

Das Appli­ka­ti­ons­zen­trum für Ober­flä­chen­tech­nik stellt nach wir vor zumin­dest euro­pa­weit ein Novum in der Bran­che da. Unter­neh­men kön­nen hier neue und bekannte Tech­ni­ken erpro­ben, opti­mie­ren und ent­spre­chende Mus­ter seri­en­nah, schnell und fle­xi­bel her­stel­len las­sen. Es ste­hen nahezu alle Anla­gen für ver­schie­denste Ober­flä­chen- und Dekor­ver­fah­ren zur Ver­fü­gung, die kurz­fris­tige Pro­to­ty­pen­her­stel­lun­gen, seri­en­nahe Bemus­te­run­gen und Klein­se­rien ermög­li­chen.

Bereits seit 1994 als Gesamt­un­ter­neh­men nach DIN EN ISO 9001 zer­ti­fi­ziert, seit 2000 mit den Labor­be­rei­chen und des­sen über 100 Anla­gen für Mate­rial-, Bau­teil- und Ober­flä­chen­prü­fun­gen akkre­di­tiert nach DIN EN ISO/IEC 17025 sind wir nun­mehr ein nach DIN ISO/IEC 17043 akkre­di­tier­ter Anbie­ter von Eig­nungs­prü­fun­gen.

Bereits 2005 wurde das Kunst­stoff-Insti­tut mit sei­nem Clus­ter bei „Kom­pe­tenz­netze Deutsch­land“, heute „go-clus­ter“ auf­ge­nom­men. Seit März 2013 trägt das Insti­tut, als ein­zi­ges Insti­tut in Deutsch­land, das Gold Label für Clus­ter Manage­ment Excel­lence, wel­ches in 2015 und 2018 bestä­tigt wurde.

www.kunststoff-institut.de

OBO Bet­ter­mann aus Men­deN

Die Hong­kong-Zhu­hai-Macau-Brü­cke: Inter­na­tio­na­les Mega­bau-Pro­jekt setzt mit OBO Bet­ter­mann Sys­tem-Lösun­gen auf Kom­pe­tenz aus Men­den

Die Erfolgs­ge­schichte

Acht Jahre Bau­zeit, 55 Kilo­me­ter lang, 40.000 Fahr­zeuge täg­lich, 420.000 Ton­nen Stahl, Kos­ten von rund 14 Mil­li­ar­den Euro und eine Ver­bin­dung zwi­schen Hong­kong, Zhu­hai und Macau – das ist das chi­ne­si­sche Mam­mut­pro­jekt, das meh­rere Brü­cken, Tun­nel und künst­li­che Inseln am Perl­fluss­delta mit­ein­an­der ver­bin­det. Auf diese Weise rückt das chi­ne­si­sche Fest­land enger mit den Mega­städ­ten Hong­kong und Macau zusam­men.

Auch OBO Bet­ter­mann Sys­tem-Lösun­gen wur­den in die­sem Mega­pro­jekt ver­baut: Pro­dukte aus den Berei­chen Ver­bin­dungs- und Befes­ti­gungs-Sys­teme, Tran­si­en­ten- und Blitz­schutz-Sys­teme sowie Kabel­trag-Sys­teme „ste­cken“ in die­sem außer­ge­wöhn­li­chen Bau­werk. Dies ist nur ein klei­ner Bruch­teil aus der Pro­dukt­viel­falt von OBO Bet­ter­mann, die bei die­sem gigan­ti­schen Bau­pro­jekt zum Ein­satz kamen.

Die Kom­pe­ten­zen des 1911 gegrün­de­ten Men­de­ner Unter­neh­mens wer­den in der Fach­welt aber nicht nur bei Neu­bau­pro­jek­ten gefragt. Auch bei anspruchs­vol­len Sanie­rung- und Reno­vie­rungs­ar­bei­ten his­to­risch bedeu­ten­der Gebäude fin­den OBO-Pro­dukte ihre Bestim­mung. Beein­dru­cken­des Bau­pro­jekt dafür ist das zukünf­tige neue Wahr­zei­chen und prä­gen­der Mit­tel­punkt in Ber­lin-Mitte: das Hum­boldt Forum im ehe­ma­li­gen Ber­li­ner Schloss.

Lösun­gen von OBO wur­den hier u.a. in den Decken, Wän­den und Dop­pel­bö­den des im zwei­ten Welt­krieg abge­brann­ten Schlos­ses ver­baut. Dafür ver­wen­dete Pro­dukte und Son­der­lö­sun­gen stam­men u.a. aus den Berei­chen Ver­bin­dungs- und Befes­ti­gungs-Sys­teme, Brand­schutz-Sys­teme, Ein­bau­ge­räte-Sys­teme und Unter­flur-Sys­teme.

Die Erfolgs­liste des vor­mals Drei-Mann-Betriebs aus dem klei­nen Men­de­ner Stadt­teil Lendringsen/Hüingsen ist lang und vor allem inter­na­tio­nal. Denn über hun­dert Jahre spä­ter ist OBO unter dem Motto „Inno­va­ti­ons­füh­rer mit regio­na­ler Nähe“ erfolg­reich mit über 4.000 Mit­ar­bei­tern in über 60 Län­dern auf allen Kon­ti­nen­ten prä­sent.

www.obo.de

Balve Opti­mum

Von Pfer­den auf Bau­ern­hö­fen und selbst­ge­bau­ten Hin­der­nis­sen zur Top-Adresse im inter­na­tio­na­len Pfer­de­sport.

 

Die Erfolgs­ge­schichte

Das Balve Opti­mum am Schloss Wock­lum zählt zu den tra­di­ti­ons­reichs­ten Reit­sport­ver­an­stal­tun­gen Euro­pas. Ein­mal im Jahr trifft sich die Welt des Pfer­de­sports im Sauer­land- und dies ist dem Land NRW einen Preis wert: Balve ist “Ger­many at its best” – eine Aus­zeich­nung für die bes­ten Ideen in Nord­rhein West­fa­len.

Am 20. Juni 1948, dem Tag der deut­schen Wäh­rungs­re­form, ver­an­stal­tete Die­ter Graf von Lands­berg-Velen in Balve das erste Reit­tur­nier. Der Reit­sport war zurück im Sauer­land und nichts sollte die­sen Event mehr auf­hal­ten. Im Gegen­teil. Das Wock­lu­mer Reit­tur­nier wurde grö­ßer und grö­ßer. Das vier­tä­gige Sport­event erfreut sich dank der ein­zig­ar­ti­gen Sym­biose aus Tra­di­tion und Welt­klasse-Sport nun bereits seit mehr als 70 Jah­ren natio­na­ler und inter­na­tio­na­ler Beliebt­heit.

Heute ist das Balve Opti­mum fes­ter Aus­tra­gungs­ort der Deut­schen Meis­ter­schaf­ten im Dres­sur- und Spring­rei­ten bis 2025. Mit ande­ren Wor­ten wer­den wird auch zukünf­tig, neben dem inter­na­tio­na­len Top-Sport, natio­na­ler Spit­zen­sport im Dres­sur- und Spring­rei­ten im Mär­ki­schen Kreis gebo­ten. Damit ist das Opti­mum – so ganz neben­bei – die größte und renom­mier­teste Sport­ver­an­stal­tung der Region Süd­west­fa­len.

http://www.balve-optimum.de/

Das Eis­werk aus Hemer

Feine Eis­spe­zia­li­tä­ten aus Natur­pro­duk­ten
 

 

Die Erfolgs­ge­schichte

Eis­creme ist nicht alles im Leben, aber ein Anfang. Nach fast elf Jah­ren Selb­stän­dig­keit kann Nina Len­ning­haus heute mit Gewiss­heit behaup­ten, dass Eis­creme für sie sozu­sa­gen DER Neu­start war.

Getrie­ben durch Heim­weh und eine wach­sende Unlust, tag­täg­lich im Hosen­an­zug im Büro eines Groß­kon­zerns in Ham­burg zu sit­zen, heißt im Jahr 2019 die Erfolgs­story “EISWERK“. Ein eige­nes Unter­neh­men mit drei Filia­len sowie diver­sen Gas­tro­no­mie- und Ein­zel­han­dels­kun­den mit Sitz in Hemer.

Begon­nen hat alles in der „Neuen Mitte Hen­nen“. Dort wurde mit EISWERK eine Marke geschaf­fen, die in der Zwi­schen­zeit weit über die Region hin­aus für „feine Eis­spe­zia­li­tä­ten aus Natur­pro­duk­ten“ bekannt ist. 2010 folgte der Umzug des Eis­la­bors und der Eis­pro­duk­tion nach Hemer. Hier wer­den täg­lich meh­rere hun­dert Liter Eis in Hand her­ge­stellt und in die Filia­len nach Hemer und Dort­mund gefah­ren. Zudem belie­fert das EIS­WERK-Team regel­mä­ßig über­re­gio­nal Gas­tro­no­mie- und Ein­zel­han­dels­kun­den u.a. mit den Eis­klas­si­kern „But­ter­keks“ und „Milch­reis-Zimt“.

Die erste Filiale gibt es heute nicht mehr, dafür drei Neue. Auch nach fast 12 Jah­ren hat Unter­neh­me­rin Nina Len­ning­haus ihre dama­lige Ent­schei­dung nicht bereut. Warum, dass ver­deut­licht die fol­gende kleine Geschichte: Ein etwa 3-jäh­ri­ges Mäd­chen steht mit ihrer Mut­ter vor der EIS­WERK-Vitrine. Eine Kugel Scho­ko­eis im Hörn­chen in der Hand, den Mund von Scho­ko­lade ver­schmiert lis­pelt es sei­ner Mut­ter ent­ge­gen: „Das ist das leckerste Eis der Welt!“

www.eiswerk.eu

Wood­land Lüden­scheid

Sie­ben Freunde und das Gin-Aben­teuer. Von Lüden­scheid nach Sin­ga­pur – ein Sauer­län­der Pre­mium-Pro­dukt geht um die Welt.

 

Die Erfolgs­ge­schichte

Noch vor drei Jah­ren war der Wood­land Sauer­land Dry Gin nicht mehr als eine Bier­laune von eini­gen Freun­den. Heute zählt der Gin bei Ken­nern und Bar­ten­dern rund um den Glo­bus zu den belieb­ten Mar­ken. Das Pre­mium-Pro­dukt räumt welt­weit eine begehrte Spi­ri­tuo­sen­aus­zeich­nung nach der nächs­ten ab und ist aus den ange­sag­tes­ten Bars nicht mehr weg­zu­den­ken. Eine irre Erfolgs­ge­schichte, die selbst die Wood­land-Macher über­rascht. Der Gin ist gerade mal andert­halb Jahre auf dem Markt und die „SAUERLAND DISTILLERS“ machen Extra­schich­ten in der Pro­duk­tion.

Allein in Deutsch­land gibt es mitt­ler­weile über 400 Gins. Wie schafft man es, in einem satt wir­ken­den Markt, einen sol­chen Erfolg ein­zu­fah­ren? Fragt man die Initia­to­ren hin­ter Wood­land lau­tet die über­ra­schende Ant­wort: „Begeis­te­rung für die Region! Wir waren es ein­fach leid, dass beim Stich­wort Sauer­land jeder nur an grüne Wäl­der und wan­dernde Tou­ris­ten denkt. Mit die­sem über­hol­ten Image woll­ten wir uns nicht län­ger abfin­den, denn die Gegend hat wirk­lich mehr zu bie­ten. Also waren sich die erklär­ten Gin­lieb­ha­ber schnell einig: Wir ent­wi­ckeln einen Pre­mi­um­gin als Mar­ken­bot­schaf­ter für das Sauer­land. Mit einem boden­stän­di­gen, aber hoch­qua­li­ta­ti­ven Pro­dukt woll­ten wir unser Ver­ständ­nis der Region in die Köpfe und den Geschmack des Mit­tel­ge­bir­ges auf die Zun­gen brin­gen.

Der erste soge­nannte Batch wurde im Juli 2017 pro­du­ziert. Nach fünf Wochen war der Wood­land Gin aus­ver­kauft. Inzwi­schen wur­den 30.000 Fla­schen in die ganze Welt gelie­fert. Wood­land ist in den wich­tigs­ten Super­märk­ten gelis­tet und zieht wei­ter seine ihre Erfolgs­spur von Lüden­scheid über Ber­lin bis nach Sin­ga­pur. Der Wood­land Sauer­land Dry Gin ist der ver­mut­lich höchst deko­rierte Gin im Jahr 2018. Ein­mal Pla­tin, sechs­mal Gold und sechs­mal Sil­ber bei den welt­weit wich­tigs­ten Spi­rit Awards spre­chen eine ein­deu­tige Spra­che. Ziel für die nächste Zeit: 100.000 ver­kaufte Fla­schen pro Jahr.

www.woodland-gin.com

Kunst­stoff-Insti­tut Lüden­scheid

30 Jahre Erfolgs­ge­schichte
 

Die Erfolgs­ge­schichte

Kunst­stoffe sind viel­sei­tig, wir auch! Über 30 Jahre Erfolgs­ge­schichte zum Nut­zen der Unter­neh­men und Men­schen aus der Region. Als pri­vat­wirt­schaft­li­cher Dienst­leis­ter wurde das Insti­tut 1988 als “ver­län­gerte Werk­bank” von Unter­neh­men aus der Region gegrün­det und ist damit einer der erfah­rens­ten Anbie­ter auf die­sem Sek­tor in ganz Europa. Mit punkt­ge­nauen und zukunfts­wei­sen­den Lösun­gen für die Pra­xis unter­stützt das Kunst­stoff-Insti­tut seine Auf­trag­ge­ber bei der Aus­wahl, der Ent­wick­lung sowie der Opti­mie­rung und Umset­zung von Pro­duk­ten, Werk­zeu­gen und Pro­zess­ab­läu­fen im gesam­ten Bereich der Kunst­stoff­tech­nik. Neben Fir­men­ge­mein­schafts- und Ent­wick­lungs­pro­jek­ten steht den Fir­men eine Viel­zahl von Dienst­leis­tungs­an­ge­bo­ten zur Lösung von fir­men­spe­zi­fi­schen Auf­ga­ben­stel­lun­gen zur Ver­fü­gung. Durch die zahl­rei­chen Wei­ter­bil­dungs- und Schu­lungs­maß­nah­men wird das pra­xis­nahe Wis­sen an die Fir­men wei­ter­ge­ge­ben. Wei­ter­hin befasst sich der Bereich Aus-und Wei­ter­bil­dung schwer­punkt­mä­ßig mit der Nach­wuchs­ge­win­nung von Fach­kräf­ten. Hierzu zählt neben den kunst­stoff­tech­ni­schen Bache­lor- und Mas­ter­stu­di­en­gän­gen auch der Auf­bau und Betrieb des Poly­mer Trai­ning Cen­tres (PTC).

Die the­ma­ti­schen Schwer­punkte der Arbeit lie­gen seit Grün­dung in den Berei­chen Kunst­stoff- und Ober­flä­chen­tech­nik mit bil­den & bera­ten, for­schen & ent­wi­ckeln, prü­fen & ana­ly­sie­ren. Mit der­zei­tig 110 Mit­ar­bei­tern wird in den Tech­no­lo­gie­be­rei­chen Anwendungstechnik/Prozessintegration, Werkstofftechnik/Neue Mate­ria­lien, Aus- und Wei­ter­bil­dung, Produkte/Lizenzen, Prüf- und Ana­ly­se­tech­nik, Ober­flä­chen­tech­nik Form­teile, Werk­zeug- und Beschich­tungs­tech­nik, Stra­te­gi­sche Markt­ent­wick­lung ein Umsatz von rund 11 Mio. Euro erwirt­schaf­tet. Das Tech­ni­kum ver­fügt über 12 hoch­mo­derne Spritz­gieß­ma­schi­nen (davon 8 mit Ein­lege- und Ent­nah­me­au­to­ma­ti­sa­tion) sowie ein Kom­pe­tenz­zen­trum für Duro­plast­ver­ar­bei­tung.

Das Appli­ka­ti­ons­zen­trum für Ober­flä­chen­tech­nik stellt nach wir vor zumin­dest euro­pa­weit ein Novum in der Bran­che da. Unter­neh­men kön­nen hier neue und bekannte Tech­ni­ken erpro­ben, opti­mie­ren und ent­spre­chende Mus­ter seri­en­nah, schnell und fle­xi­bel her­stel­len las­sen. Es ste­hen nahezu alle Anla­gen für ver­schie­denste Ober­flä­chen- und Dekor­ver­fah­ren zur Ver­fü­gung, die kurz­fris­tige Pro­to­ty­pen­her­stel­lun­gen, seri­en­nahe Bemus­te­run­gen und Klein­se­rien ermög­li­chen.

Bereits seit 1994 als Gesamt­un­ter­neh­men nach DIN EN ISO 9001 zer­ti­fi­ziert, seit 2000 mit den Labor­be­rei­chen und des­sen über 100 Anla­gen für Mate­rial-, Bau­teil- und Ober­flä­chen­prü­fun­gen akkre­di­tiert nach DIN EN ISO/IEC 17025 sind wir nun­mehr ein nach DIN ISO/IEC 17043 akkre­di­tier­ter Anbie­ter von Eig­nungs­prü­fun­gen.

Bereits 2005 wurde das Kunst­stoff-Insti­tut mit sei­nem Clus­ter bei „Kom­pe­tenz­netze Deutsch­land“, heute „go-clus­ter“ auf­ge­nom­men. Seit März 2013 trägt das Insti­tut, als ein­zi­ges Insti­tut in Deutsch­land, das Gold Label für Clus­ter Manage­ment Excel­lence, wel­ches in 2015 und 2018 bestä­tigt wurde.

www.kunststoff-institut.de

OBO Bet­ter­mann aus Men­deN

Die Hong­kong-Zhu­hai-Macau-Brü­cke: Inter­na­tio­na­les Mega­bau-Pro­jekt setzt mit OBO Bet­ter­mann Sys­tem-Lösun­gen auf Kom­pe­tenz aus Men­den

Die Erfolgs­ge­schichte

Acht Jahre Bau­zeit, 55 Kilo­me­ter lang, 40.000 Fahr­zeuge täg­lich, 420.000 Ton­nen Stahl, Kos­ten von rund 14 Mil­li­ar­den Euro und eine Ver­bin­dung zwi­schen Hong­kong, Zhu­hai und Macau – das ist das chi­ne­si­sche Mam­mut­pro­jekt, das meh­rere Brü­cken, Tun­nel und künst­li­che Inseln am Perl­fluss­delta mit­ein­an­der ver­bin­det. Auf diese Weise rückt das chi­ne­si­sche Fest­land enger mit den Mega­städ­ten Hong­kong und Macau zusam­men.

Auch OBO Bet­ter­mann Sys­tem-Lösun­gen wur­den in die­sem Mega­pro­jekt ver­baut: Pro­dukte aus den Berei­chen Ver­bin­dungs- und Befes­ti­gungs-Sys­teme, Tran­si­en­ten- und Blitz­schutz-Sys­teme sowie Kabel­trag-Sys­teme „ste­cken“ in die­sem außer­ge­wöhn­li­chen Bau­werk. Dies ist nur ein klei­ner Bruch­teil aus der Pro­dukt­viel­falt von OBO Bet­ter­mann, die bei die­sem gigan­ti­schen Bau­pro­jekt zum Ein­satz kamen.

Die Kom­pe­ten­zen des 1911 gegrün­de­ten Men­de­ner Unter­neh­mens wer­den in der Fach­welt aber nicht nur bei Neu­bau­pro­jek­ten gefragt. Auch bei anspruchs­vol­len Sanie­rung- und Reno­vie­rungs­ar­bei­ten his­to­risch bedeu­ten­der Gebäude fin­den OBO-Pro­dukte ihre Bestim­mung. Beein­dru­cken­des Bau­pro­jekt dafür ist das zukünf­tige neue Wahr­zei­chen und prä­gen­der Mit­tel­punkt in Ber­lin-Mitte: das Hum­boldt Forum im ehe­ma­li­gen Ber­li­ner Schloss.

Lösun­gen von OBO wur­den hier u.a. in den Decken, Wän­den und Dop­pel­bö­den des im zwei­ten Welt­krieg abge­brann­ten Schlos­ses ver­baut. Dafür ver­wen­dete Pro­dukte und Son­der­lö­sun­gen stam­men u.a. aus den Berei­chen Ver­bin­dungs- und Befes­ti­gungs-Sys­teme, Brand­schutz-Sys­teme, Ein­bau­ge­räte-Sys­teme und Unter­flur-Sys­teme.

Die Erfolgs­liste des vor­mals Drei-Mann-Betriebs aus dem klei­nen Men­de­ner Stadt­teil Lendringsen/Hüingsen ist lang und vor allem inter­na­tio­nal. Denn über hun­dert Jahre spä­ter ist OBO unter dem Motto „Inno­va­ti­ons­füh­rer mit regio­na­ler Nähe“ erfolg­reich mit über 4.000 Mit­ar­bei­tern in über 60 Län­dern auf allen Kon­ti­nen­ten prä­sent.

www.obo.de

Gesell­schaft zur Wirt­schafts- und Struk­tur­för­de­rung
im Mär­ki­schen Kreis mbH
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58762 Altena
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