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Ener­gie­ef­fi­zi­enz und Kli­ma­schutz

Höhere Wett­be­werbs­fä­hig­keit

Das wirt­schaft­li­che Poten­zial für mehr Kli­ma­schutz und Ener­gie­ef­fi­zi­enz in deut­schen Unter­neh­men ist enorm. Mit der­zeit ren­ta­blen Tech­no­lo­gien kön­nen erheb­li­che Ener­gie­kos­ten ein­ge­spart, die Wett­be­werbs­fä­hig­keit gestärkt und Treib­haus­gas-Emis­sio­nen ver­min­dert wer­den. Ins­ge­samt haben die Betriebe im Mär­ki­schen Kreis im Jahr 2018 nach­weis­lich mehr als XX Mio. € durch die Umset­zung von Umwelt­maß­nah­men ein­ge­spart.
Die GWS setzt daher Impulse in der Bera­tung zu den The­men Ener­gie­ef­fi­zi­enz und Kli­ma­schutz. Ideen, Pla­nun­gen oder Ent­wick­lungs­vor­ha­ben wer­den im Rah­men der Inno­va­ti­ons­be­ra­tung unter­stützt.

För­der­pro­gramme

Auch bei Maß­nah­men im Bereich der Inno­va­tio­nen und Inves­ti­tio­nen bie­tet sich eine Viel­zahl an För­der­mög­lich­kei­ten, ins­be­son­dere für KMU. Aktu­ell von beson­de­rem Inter­esse sind fol­gende Pro­gramme:

Progres.NRW

Pro­gramm für Ratio­nelle Ener­gie­ver­wen­dung, Rege­ne­ra­tive Ener­gien und Ener­gie­spa­ren

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BAFA

För­de­rung von Quer­schnitts­tech­no­lo­gien

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BAFA

Ener­gie­be­ra­tung Mit­tel­stand

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BMUB

BMUB-Umwelt­in­no­va­ti­ons­pro­gramm

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BEDARF

Öko­pro­fit Mär­ki­scher Kreis

Ziel ist die nach­hal­tige öko­no­mi­sche und öko­lo­gi­sche Stär­kung von Unter­neh­men. Durch ein Sys­tem auf­ein­an­der abge­stimm­ter Maß­nah­men kön­nen Kos­ten gesenkt und die Öko-Effi­zi­enz gestei­gert wer­den.

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Was ist ÖKOPROFIT®?

ÖKOPROFIT® ist ein bun­des­wei­tes Pro­jekt, das in vie­len Städ­ten, Gemein­den und Krei­sen in Deutsch­land bereits erfolg­reich in Zusam­men­ar­beit mit Betrie­ben durch­ge­führt wurde. Ziel ist die nach­hal­tige öko­no­mi­sche und öko­lo­gi­sche Stär­kung von Unter­neh­men. Durch ein Sys­tem auf­ein­an­der abge­stimm­ter Maß­nah­men kön­nen Kos­ten gesenkt und die Öko-Effi­zi­enz gestei­gert wer­den. ÖKOPROFIT® wird zum zwei­ten Mal durch die GWS in Zusam­men­ar­beit mit den Kom­mu­nen Altena, Hal­ver, Iser­lohn, Lüden­scheid, Men­den, Neu­en­rade, Plet­ten­berg und Wer­dohl durch­ge­führt.

Ziele von ÖKOPROFIT®

  • Aus­lö­sen inner­be­trieb­li­cher Inno­va­tio­nen, die zu einer nach­hal­ti­gen Wirt­schafts­ent­wick­lung füh­ren
  • Reduk­tion des Ener­gie­ver­brauchs, Abfall­re­duk­tion und eine bes­sere Mate­ri­al­ef­fi­zi­enz
  • Pro­dukte, Tech­no­lo­gien und Ein­satz­stoffe wer­den kri­tisch über­dacht, um Emis­sio­nen und Abfälle zu ver­mei­den.
  • Der Auf­bau eines betrieb­li­chen Umwelt­ma­nage­ment­sys­tems wird unter­stützt.

 

 

Pro­jekt­ab­lauf

Bei ÖKOPROFIT® wird der büro­kra­ti­sche Auf­wand so gering wie mög­lich gehal­ten. Statt Papier­ar­beit steht die Pra­xis im Vor­der­grund. In einer Gruppe von 10 bis 15 Betrie­ben wer­den Maß­nah­men zur Kos­ten­sen­kung und Umwelt­ent­las­tung indi­vi­du­ell auf­ge­zeigt und in einem für den Betrieb maß­ge­schnei­der­ten Umwelt­pro­gramm zusam­men­ge­fasst. Zusätz­lich wer­den die Betriebe über ein Jahr lang in acht Work­shops über The­men­be­rei­che wie Ener­gie, Was­ser­ver­brauch, Abfall, Rechts­aspekte, Gefahr­stoffe, Mit­ar­bei­ter­mo­ti­va­tion und Arbeits­schutz geschult.

 

Indi­vi­du­elle Bera­tung vor Ort

Das Haupt­au­gen­merk von ÖKOPROFIT® liegt auf der Bera­tung im Betrieb vor Ort. Den teil­neh­men­den Betrie­ben wird indi­vi­du­ell auf­ge­zeigt, in wel­chen Berei­chen Ansatz­punkte für Ver­bes­se­run­gen hin­sicht­lich Kos­ten­sen­kung, Umwelt­ent­las­tung und Rechts­si­cher­heit vor­lie­gen.

Zer­ti­fi­zie­rung

Im Anschluss an die 12-mona­tige Pro­jekt­phase wird das teil­neh­mende Unter­neh­men zer­ti­fi­ziert. In einer öffent­lich­keits­wirk­sa­men, fest­li­chen Abschluss­ver­an­stal­tung wer­den die Urkun­den ver­lie­hen.

Öffent­lich­keits­ar­beit

Jede ÖKOPROFIT® Pro­jekt­runde wird durch Öffent­lich­keits­ar­beit beglei­tet. Dazu gehö­ren eine Auf­takt- und eine Abschluss­ver­an­stal­tung sowie pro­jekt­spe­zi­fi­sche Infor­ma­ti­ons­ma­te­ria­lien.

Weg­be­rei­ter für ISO-Nor­men

ÖKOPROFIT® bie­tet einen her­vor­ra­gen­den Ein­stieg in das Umwelt und Ener­gie­ma­nage­ment. Auf­grund des ver­hält­nis­mä­ßig gerin­gen büro­kra­ti­schen Auf­wands und der rela­tiv nied­ri­gen Imple­men­tie­rungs­kos­ten ist das Pro­jekt als ers­ter Schritt für den Auf­bau eines Umwelt­ma­nage­ment­sys­tems nach ISO 14001 und eines Ener­gie­ma­nage­ment­sys­tems nach ISO 50001 aus­ge­zeich­net geeig­net.

ÖKO­PRO­FIT-Netz­werk NRW – Ein­spa­run­gen bei den Unter­neh­men

2.000 Unter­neh­men aus 178 Pro­jek­ten in NRW set­zen bereits über 7.500 mone­tär bewert­bare Umwelt­schutz­maß­nah­men um (Stand März 2018):

  • Was­ser ca. 3.7 Mio. m3 / Jahr weni­ger
  • Rest­müll ca. 48.650 Ton­nen / Jahr weni­ger
  • Ener­gie ca. 720 Mio. kWh / Jahr wenigerCO2
  • Co2 ca. 312.000 Ton­nen / Jahr weni­ger
  • Inves­ti­tio­nen ca. 247 Mio. Euro
  • Ein­spa­run­gen: ca. 81 Mio. Euro / Jahr

 

Wei­tere Infor­ma­tio­nen unter: www.oekoprofit-nrw.de

DOWNLOAD: Abschluss­bro­schüre “ÖKOPROFIT Mär­ki­scher Kreis 2016/2017 (8,2 MB)

DOWNLOAD: Abschluss­bro­schüre “ÖKOPROFIT Mär­ki­scher Kreis 2018/2019 (6,2 MB)

Kli­ma­neu­trale Pro­duk­tion in Süd­west­fa­len

Die süd­west­fä­li­sche Indus­trie ist das Herz­stück der Region. Unser Ziel ist es daher, bereits jetzt ein kon­kre­tes Ange­bot für inter­es­sierte Unter­neh­men anzu­bie­ten, damit diese früh­zei­tig kon­krete Maß­nah­men für eine CO2-neu­trale Fer­ti­gung ent­wi­ckeln und umset­zen kön­nen.

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Hin­ter­grund

Das Ziel: CO2-neu­trale Pro­duk­tion
Die pro­mi­nen­ten Auto­mo­bil­her­stel­ler schrei­ten bereits voran und for­cie­ren die CO2-neu­trale Pro­duk­tion. Daim­ler will seine Werke ab 2022 kli­ma­neu­tral betrei­ben. VW ver­spricht bereits jetzt, dass der neue ID.3 bilan­zi­ell voll­stän­dig Koh­len­di­oxid-neu­tral pro­du­ziert wird. Ehr­gei­zi­ges Gesamt­ziel von Euro­pas größ­tem Auto­bauer: Eine 100%-ige CO2-neu­trale Fer­ti­gung der gesam­ten Fahr­zeug­flotte bis zum Jahr 2050, um damit einen eige­nen Bei­trag zur Umset­zung des Pari­ser Kli­ma­schutz­ab­kom­mens von 2015 zu leis­ten.

Wich­ti­ges Puz­zle­teil: Zulie­fer­indus­trie
Wenn die Her­stel­ler kli­ma­neu­trale Fahr­zeuge ver­spre­chen, dann hat das auch Aus­wir­kun­gen auf die klei­nen und mit­tel­stän­di­schen Unter­neh­men der süd­west­fä­li­schen Auto­mo­bil­zu­lie­fer­indus­trie. Denn der über­wie­gende Teil der Wert­schöp­fung liegt bei den Zulie­fe­rern, aus deren Lie­fe­run­gen der Her­stel­ler ein Auto zusam­men­setzt. Mit ande­ren Wor­ten: Das ehr­gei­zige Ziel wird nur erreicht, wenn auch die Zulie­fe­rer kli­ma­neu­tral pro­du­zie­ren.

Ein kom­ple­xes Thema, das Zeit braucht
Die Unter­neh­men, die lang­fris­tig ihre Posi­tion in der ihrer Lie­fer­kette fes­ti­gen wol­len, soll­ten vor­aus­schau­end und zeit­nah das Thema im Blick haben. So hat das „Kli­ma­ka­bi­nett“ der Bun­des­re­gie­rung erste Maß­nah­men beschlos­sen, um Treib­haus­gas­emis­sio­nen bis zum Jahr 2030 gegen­über 1990 um 55 % zu redu­zie­ren. Die pro­du­zie­rende Indus­trie steht dabei beson­ders im Fokus, denn sie zählt zu den größ­ten Treib­haus­gas-Emit­ten­ten Deutsch­lands. Stren­gere gesetz­li­che Regu­la­rien für die Indus­trie sind daher zu erwar­ten! Der erste Schritt in diese Rich­tung ist die soge­nann­ten CO2-Steuer, die 2021 in Kraft tritt. Der Steu­er­satz wird hier zunächst bei 25€/t lie­gen.

 

Gut vor­be­rei­tet in drei Schrit­ten!

Grund­sätz­lich ste­hen jedem Unter­neh­men drei Umset­zungs­mo­dule zur Ver­fü­gung:

MODUL 1:
Info | Metho­dik | Stra­te­gie:
Mit Ecoock­pit Wis­sens­vor­sprung sichern & Hand­lungs­schwer­punkte iden­ti­fi­zie­ren

Ecocock­pit ist ein Web­tool der Effi­zi­enz-Agen­tur NRW. Die Benut­zung ist kos­ten­los. Ecocock­pit ermit­telt ein­fach und web­ba­siert Infor­ma­tio­nen zu Pro­dukt-, pro­zess- und stand­ort­be­zo­ge­nen CO2-Emis­sio­nen. Auf die­ser Basis kön­nen kon­krete Maß­nah­men und Stra­te­gien zur CO2-Min­de­rung ent­wi­ckelt wer­den.

 

MODUL 2:
Res­sour­cen­ef­fi­zi­enz-Bera­tung | Ana­lyse mit Mehr­wert:
Iden­ti­fi­ka­tion von öko­no­mi­schen & öko­lo­gi­schen Effi­zi­enz­po­ten­zia­len

Auf Basis der mit Hilfe des Instru­ments „ecocock­pit“ ermit­tel­ten Unter­neh­mens­er­geb­nisse wer­den im Modul 2 die indi­vi­du­el­len betrieb­li­chen Bedarfe wei­ter kon­kre­ti­siert und erste Hand­lungs­emp­feh­lun­gen for­mu­liert. Die­ses Modul ist eine (eben­falls) kos­ten­freie Ein­stiegs­be­ra­tung der Effi­zi­enz-Agen­tur NRW.

 

MODUL 3:
Res­sour­cen­ef­fi­zi­enz-Bera­tung | Maß­nah­men­um­set­zung:
Vali­die­rung

Im Modul 3 kön­nen inter­es­sierte Unter­neh­men einen exter­nen Sach­ver­stän­di­gen ein­be­zie­hen. Die­ser unter­stützt nicht nur bei der fina­len Iden­ti­fi­zie­rung von Poten­zia­len und der Bewer­tung von Maß­nah­men, son­dern beglei­tet auch den Umset­zungs­pro­zess direkt im Unter­neh­men. Für die­sen Schritt kann beim Lan­des­amt für Natur, Umwelt und Ver­brau­cher­schutz NRW eine För­de­rung der Bera­tungs­kos­ten bean­tragt wer­den. Der För­der­an­teil beträgt 50 % der zuwen­dungs­fä­hi­gen Aus­ga­ben. Eine Antrag­stel­lung wird fach­lich durch uns beglei­tet.

 

Sie haben Fra­gen?

Bitte neh­men Sie Kon­takt mit uns auf! Wir beant­wor­ten gerne Ihre Fra­gen. Ihr Ansprech­part­ner bei der GWS:
Jochen Schrö­der
Tel 02352 9272-11
Fax 02352 9272-20
schroeder@gws-mk.de

 

Sie möch­ten dabei sein?

1. Schritt:
Im ers­ten Schritt benö­ti­gen wir von Ihnen eine unver­bind­li­che Inter­es­sens­be­kun­dung an einer Teil­nahme Ihres Unter­neh­mens per Email an:
schoeder@gws-mk.de

2. Schritt:
Anschlie­ßend wird im Rah­men eines ers­ten, eben­falls unver­bind­li­chen Bera­tungs­ge­sprächs (per­sön­lich oder vir­tu­ell) die für Ihr Unter­neh­men pas­sende Modul­stra­te­gie bespro­chen.

3. Schritt:
Sie ent­schei­den sich für das für Ihre Bedürf­nisse pas­sende Modul(e) und legen den Zeit­punkt des Pro­jekt­be­ginns indi­vi­du­ell fest.

 

DOWNLOAD: Flyer “Gut vor­be­rei­tet in drei Schrit­ten: Kli­ma­neu­trale Pro­duk­tion in Süd­west­fa­len” (328 kB)

ENTWICKLUNG UND UMSETZUNG

PARTNER

Um Sie als Unter­neh­men best­mög­lich bei der Ent­wick­lung und Umset­zung Ihrer Ideen und Pro­jek­ten unter­stüt­zen zu kön­nen, bera­ten wir Sie in enger Zusam­men­ar­beit mit kom­pe­ten­ten Part­nern.
Häu­fig fin­den Unter­neh­mens­be­su­che der GWS gemein­sam mit einem Ver­tre­ter der Effi­zi­enz-Agen­tur NRW (EFA) statt. Nicht sel­ten ent­ste­hen hier­aus viel­ver­spre­chende und inter­es­sante Pro­jekt­an­sätze. Und auch in der Umset­zung kön­nen GWS und EFA wert­volle Unter­stüt­zung leis­ten – inklu­sive eines För­der­mit­tel­checks für das Vor­ha­ben.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen zum Ange­bot der EFA erhal­ten Sie unter:
www.ressourceneffizienz.de

Je nach Fra­ge­stel­lung zie­hen wir wei­tere Exper­ten hinzu. Hierzu zäh­len:

ANSATZ

Gesell­schaft zur Wirt­schafts- und Struk­tur­för­de­rung
im Mär­ki­schen Kreis mbH
Lin­den­straße 45
58762 Altena
Tel.: 02352 9272 13
Fax: 02352 9272 20
Mail: mail@gws-mk.de
Impres­sum
Daten­schutz
Daten­schutz­hin­weise Online-Mee­tings
Daten­schutz­fol­ge­ab­schät­zung