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Beschei­ni­gungs­stel­len ste­hen jetzt fest

Steu­er­li­che For­schungs­för­de­rung jetzt noch attrak­ti­ver: Bund erhöht die Bemes­sungs­grenze auf 4 Mio. EURO

Mit dem seit dem 1. Januar 2020 gel­ten­den For­schungs­zu­la­gen­ge­setz (FZulG) för­dert der Bund — unab­hän­gig von der der jewei­li­gen Gewinn­si­tua­tion eines Unter­neh­mens — the­men­of­fen Inno­va­ti­ons­pro­jekte. Im Rah­men die­ser steu­er­li­chen For­schungs­för­de­rung weist die GWS im Mär­ki­schen Kreis mbH auf zwei wich­tige Neu­ig­kei­ten hin.

„Das von der Bun­des­re­gie­rung ver­ab­schie­dete Kon­junk­tur­pa­ket wei­tet die För­de­rung aus“, erklärt GWS-Geschäfts­füh­rer Jochen Schrö­der und ergänzt: „Für FuE-Auf­wen­dun­gen, die in der Zeit nach dem 30.6.2020 und vor dem 1.7.2026 getä­tigt wer­den, beträgt die Decke­lung der Bemes­sungs­grund­lage jetzt 4 Mio. EUR anstatt 2 Mio. EUR. Bei der För­der­quote von 25 Pro­zent sind so maxi­mal 1 Mil­lio­nen Euro Steu­er­rück­zah­lung pro Wirt­schafts­jahr mög­lich. Geför­dert wer­den die Per­so­nal­kos­ten, die dem For­schungs­pro­jekt zuzu­ord­nen sind. Bei der Ver­gabe von For­schungs­auf­trä­gen die­nen 60 Pro­zent der Auf­trags­summe als Be-mes­sungs­grund­lage. Davon wer­den 25 Pro­zent geför­dert.“ För­der­fä­hig sind alle Arten von For­schungs- und Ent­wick­lungs­vor­ha­ben. Dazu zäh­len Grund­la­gen­for­schung, indus­tri­elle For­schung und die expe­ri­men­telle Ent­wick­lung. Die steu­er­li­che For­schungs­för­de­rung ist außer­dem auf keine Bran­che, Indus­trie oder Wirt­schafts­sek­tor begrenzt.

Das Antrags­ver­fah­ren „For­schungs­zu­lage“ ist zwei­stu­fig ange­legt:

1. Antrag auf FuE-Beschei­ni­gung bei der Beschei­ni­gungs­stelle (s.u.)
2. Antrag auf For­schungs­zu­lage bei dem für das Unter­neh­men zustän­di­gen Finanz­amt

Das Unter­neh­men stellt bei einer Beschei­ni­gungs­stelle einen Antrag auf Beschei­ni­gung für die FuE-Vor­ha­ben, die begüns­tigt wer­den sol­len. Die Stelle stellt fest, ob es sich um ein för­der­fä­hi­ges Vor­ha­ben im Sinne des Geset­zes han­delt. Das Bun­des­mi­nis­te­rium für Bil­dung und For­schung hat jetzt nach einem Aus­schrei­bungs­ver­fah­ren die Beschei­ni­gungs­stelle „For­schungs­zu­lage“ benannt. Sie wird betrie­ben von einem Kon­sor­tium aus der VDI Tech­no­lo­gie­zen­trum GmbH, der AIF Pro­jekt GmbH sowie des Deut­schen Zen­trums für Luft- und Raum­fahrt e. V. – DLR Pro­jekt­trä­ger mit den Stand­or­ten Bonn, Ber­lin, Düs­sel­dorf und Dres­den.

Sofern eine posi­tive FuE-Beschei­ni­gung vor­liegt, wird im zwei­ten Schritt beim jeweils zustän­di­gen Finanz­amt der Antrag auf For­schungs­zu­lage gestellt. Die For­schungs­zu­lage wird als Steu­er­gut­schrift gewährt.

Unter­neh­men, die sich für die steu­er­li­che For­schungs­för­de­rung inter­es­sie­ren, kön­nen sich an Herrn Jochen Schrö­der von der GWS wen­den.

Ansprech­part­ner:

GWS im Mär­ki­schen Kreis mbH
Herr Jochen Schrö­der
Tele­fon: 02352 9272-11
E-Mail: schroeder@gws-mk.de