Experten informieren über Innovationsförderung

„Die Arbeit lohnt sich"


Welche Wege der Förderung stehen kleineren und mittleren Unternehmen offen, um neue Produkte oder Verfahren zu entwickeln und auf den Markt zu bringen? Auf diese Frage erhielten die rund 30 Teilnehmer der Veranstaltung  „Innovations- und Technologieförderung – Förderprogramme und Serviceangebote für Unternehmen“ Antworten aus erster Hand. Die GWS und der Transferverbund Südwestfalen hatten am Donnerstag, den 22. März 2018 in die Räumlichkeiten der ESCHA GmbH & Co. KG in Halver geladen, um die zahlreichen Förderprogramme von Bund und Land vorzustellen und konkrete Tipps für die Antragstellung zu geben.

Die herausragende Bedeutung von Innovationen für die Region stellte der Moderator der Veranstaltung, GWS-Projektleiter Marcel Krings dar: „Es geht um globalen Wettbewerb, um bessere Verfahren und Dienstleistungen, die den Unternehmen Marktanteile sichern bzw. erschließen." Natürlich bedeute die Entwicklung und Realisierung von Innovationen vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen immer ein Risiko. Jedoch biete gerade das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand (ZIM) eine wertvolle Unterstützung, den Schritt zur Innovation sicherer und leichter werden zu lassen. Allein im Jahr 2017 wurden im Märkischen Kreis 31 Entwicklungsprojekte mit einem Fördervolumen von ca. 3,6 Mio. Euro umgesetzt, wie Krings zu berichten wusste. Je nach Unternehmensgröße und Projektart können Unternehmen beim ZIM von Zuschüssen zwischen 25 und 55 Prozent profitieren.

Praktische Tipps wie das ZIM zu nutzen ist, lieferten Achim Conrads, Berater bei der ZENIT GmbH aus Mühlheim, Ralf Duve, Geschäftsführer der Friedrich Krollmann GmbH & Co. KG aus Altena und Udo Hinzpeter, Prokurist des Kunststoff-Institut für die mittelständische Wirtschaft NRW GmbH aus Lüdenscheid. Hervorgehoben wurden insbesondere die praktikable Antragsstellung und die unkomplizierte Kommunikation mit dem Fördermittelgeber. „Natürlich muss man auch Zeit in die Antragsstellung investieren, aber die Arbeit lohnt sich“, machte Ralf Duve den Anwesenden Mut.

In die gleiche Kerbe schlug auch Udo Hinzpeter. „Das Programm bietet die Möglichkeit Innovationen gezielt zu verfolgen und das unternehmerische Risiko zu reduzieren“, berichtete Hinzpeter. Im letzten Teil der Veranstaltung zeigte Technologiescout Andreas Becker die Unterstützungsmöglichkeiten bei der Zusammenarbeit mit Hochschulen auf. Einen einfachen Einstieg biete hier der Innovationsgutschein NRW, bei dem zwischen 50 und 80 Prozent der Kosten von der wissenschaftlichen Beratung, über  Konstruktionsleistungen bis hin zum Prototypenbau gefördert werden können. Abschließend ermunterte Becker alle Anwesenden die Möglichkeiten einer öffentlichen Förderung mit zu bedenken: „Die GWS und der Transferverbund Südwestfalen stehen Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite, wenn es um die Nutzung von Förderprogrammen geht.“


Vorträge der Veranstaltung zum Download

Achim Conrads - Innovationsförderung – Fördermittel für kleine und mittlere Unternehmen (pdf, 1,5 MB)

Udo Hinzpeter - ZIM-Netzwerkprojekt: Entwicklung von Werkzeugeinsätzen mit Kombinationswerkstoffen aus Keramik (pdf, 1,5 MB)

Andreas Becker - Innovationsgutschein NRW (pdf, 3,3 MB)


Kontakt
Gesellschaft zur Wirtschafts- und Strukturförderung im Märkischen Kreis mbH
Herr Marcel Krings
Lindenstraße 45
58762 Altena
Tel.: 02352 9272-12
Fax: 02352 9272-20
E-Mail: krings@remove-this.gws-mk.de
Internet: www.gws-mk.de