Nachfrage nach Gewerbeflächen gestiegen

GWS legt ersten Gewerbeflächenmonitoringbericht vor


Die Nachfrage nach Gewerbe- und Industrieflächen im Märkischen Kreis ist in den letzten drei Jahren gestiegen. Knapp 54 ha wurden in den Jahren 2014 bis 2016 kreisweit veräußert. Kommunen mit dem höchsten Flächenumsatz waren Halver mit insgesamt 11 ha, Meinerzhagen (8,8 ha) und Altena (8,2 ha). Das geht aus dem ersten Gewerbeflächenmonitoringbericht der Gesellschaft zur Wirtschafts- und Strukturförderung im Märkischen (GWS) hervor. Die Branche mit den meisten Verkaufsfällen bildete das Verarbeitende Gewerbe mit 43 von insgesamt 76 verkauften Grundstücken, gefolgt vom Handwerk und der Baubranche (6) sowie dem Bereich Verkehr und Logistik (5).

„Unser Bericht zum Gewerbeflächenmonitoring analysiert die Flächenumsätze für den Zeit-raum 2014 bis 2016. Ziel ist es, die Entwicklungsdynamik systematisch zu beobachten, um gewerbeflächenrelevante Trends zu erkennen und die richtigen Schlussfolgerungen für die Zukunft zu ziehen“, erklärt GWS-Geschäftsführer Jochen Schröder. GWS-Projektleiter Marcel Krings ergänzt: „Aktuell beträgt das kommunale Gewerbeflächenangebot kreisweit etwa 86 ha. Wenn sich die Nachfrage so weiterentwickelt und keine neuen Flächen ausgewiesen werden, führt dies in absehbarer Zeit zu einer weiteren Verschärfung der Marktsituation. In einigen Kommunen sind bereits jetzt keine Flächen mehr verfügbar“, so Krings weiter.

Der Bericht, der in den kommenden Jahren regelmäßig fortgeschrieben wird, soll Politik und Verwaltung in den kreisangehörigen Kommunen eine Grundlage für eine konstruktive Diskussion über Flächennutzung und Gewerbeflächenvorratspolitik bieten. Die Analyse enthält u. a. Informationen über den Flächenumsatz nach Größenklassen, nach planerischer Ausweisung sowie nach Branche und regionaler Herkunft des Investors. „Wir brauchen eine sachliche Debatte über ein ausreichendes Angebot an Flächen für den Industriestandort Märkischer Kreis, da es zunehmend schwieriger wird, neue Flächen auszuweisen. Der zukünftige Bedarf wird auch aus den Flächenverbräuchen der Vergangenheit abgeleitet“, sagt Jochen Schröder.

Der Bericht steht auf der Homepage der GWS unter www.gws-mk.de/die-gws/download/ zum Download zur Verfügung.

Bestellen Sie hier den Gewerbeflächenmonitoringbericht Märkischer Kreis 2014-2016 als Print-Version.

 

Kontakt
Gesellschaft zur Wirtschafts- und Strukturförderung im Märkischen Kreis mbH
Jochen Schröder
Lindenstraße 45
58762 Altena


Tel.: 02352 9272-11
Fax: 02352 9272-20


E-Mail: schroeder@remove-this.gws-mk.de
Internet: www.gws-mk.de